

Marvel-Filme – jedes Jahr kommen so viele auf den Markt, dass es schwer ist, herauszufinden, mit welchen es sich lohnt, zwei bis drei Stunden zu verbringen. Wir haben beschlossen, es Ihnen leichter zu machen und haben unsere zehn besten MCU-Titel ausgewählt. Die Liste enthält einige unerwartete Auswahlen.
„Deadpool“ (2016)
Ein Film, der den Rahmen des Superheldenkinos sprengte, etwas Neues ausprobierte und ein Riesenerfolg war. In „Deadpool“ zeigen Tim Miller und Ryan Reynolds anderen Superhelden den Mittelfinger und schütten sich in fast jeder Szene saftige Witze aus dem Ärmel. Auch die Fortsetzung ist eine Empfehlung wert.
„Thor: Ragnarok“ (2017)
Eine etwas komödiantischere Fortsetzung der „Thor“-Reihe, in der Chris Hemsworth größer (nicht so groß und aufgepumpt wie in „Vier“!), witziger, charmanter und charismatischer wirkt. Das Ganze wird durch Taika Waititis nachdenkliche und entspannte Regie, ein vernünftiges Drehbuch und natürlich eine gute Besetzung (angeführt von Jeff Goldblum, Tom Hiddleston und Anthony Hopkins) unterstützt.
„Blade – Der ewige Jäger“ (1998)
Der einzige Horrorfilm in dieser Liste – ein Film über einen halb menschlichen, halb vampirischen Jäger, der die Menschen verteidigt, während er gegen unreine Mächte kämpft. Es ist ein brutales Spektakel, das vor allem auf Blutvergießen und eine raue Atmosphäre setzt. Der Film war ein so großer Erfolg an den Kinokassen, dass er 2002 und 2004 zwei Fortsetzungen, eine einjährige Serie des Fernsehsenders Spike und ein… ein Computerspiel. Derzeit wird ein Reboot entwickelt, in dem Blade nicht von Wesley Snipes, sondern von Oscar-Preisträger Mahershala Ali gespielt wird.
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„Guardians of the Galaxy“ (2014)
Ein Film, in dem eine Figur, die nur einwirft: „Ich bin Groot“ – und sonst nichts sagt – ist eine interessante Figur. Was soll’s, wenn die Filmemacher der Verlagsvorlage nicht treu geblieben sind? Stattdessen bekommen wir jede Menge gekonnt zugeschnittene Action, perfekt gewählte Musik und witzige schauspielerische Leistungen.
„Spider-Man 2“ (2004)
Der beste Teil der Spider-Man-Reihe mit Tobey Maguire in der Hauptrolle. Der Film ist der Comicvorlage treu, ohne ein Übermaß an Komik. Die Filmemacher zeigen gekonnt, wie die Hauptfigur nach einem Gleichgewicht zwischen dem Leben eines Superhelden und einem normalen Menschen sucht. Die Actionszenen sind auch achtzehn Jahre nach der Premiere noch beeindruckend.
„Logan: Wolverine“ (2017)
Ein einzigartiger Eintrag in den Kanon der Wolverine-Filme. Mal ein Superhelden-Kracher, mal ein aufgesetztes Roadmovie im Stil amerikanischer Offbeat-Filme. Ansonsten ein Superheldenfilm.
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„Spider-Man: Homecoming“ (2017)
„Spider-Man: Homecoming“ ist der nächste Teil der Reihe über Spider-Man und ein weiterer Film aus dem Jahr 2017, der es in unsere Liste geschafft hat (zum dritten Mal; offensichtlich war es ein gutes Jahr für Marvel-Perlen). Mit „Homecoming“ bestätigte Tom Holland, dass die Schöpfung des Superhelden ihm allein gehört. Wird ihm jemand das „Gesicht“ von Spider-Man wegnehmen? Bislang scheint das zweifelhaft.
„Captain America: War of Heroes“ (2016)
Tolle Actionszenen, perfekt ausgearbeitete Konflikte, visuell starke Duelle und eine herzerwärmende Rachegeschichte. Ein fesselnder, beeindruckender Film, in dem Spider-Man und Black Panther die Show stehlen!
„Avengers: Endgame“ (2019)
Unterhaltsames Kino mit einem großen „R“, das alle Handlungsstränge perfekt abschließt. Spektakulär, voller hochoktaniger Action, bisweilen episch. Als Abschluss ist er rundum zufriedenstellend; Chris Evans spielt hier die beste Rolle seit Jahren.
„Ant-Man“ (2015)
Ein Film über einen großen kleinen Superhelden. Er verspottet einige etablierte Muster, überrascht, spielt mit dem Raubkino. Die Filmemacher spielen mit der Form, kippen ein wenig in Richtung Camp – zum Glück ist es völlig ausgewogen. Paul Rudd hat sichtlich Spaß an seiner Rolle.