

Morgan Freeman ist sicherlich einer der talentiertesten Schauspieler in der Geschichte des Kinos. Im Laufe der Jahrzehnte hatte der 85-jährige Star mehr als einmal die Gelegenheit, sein Können, sein Charisma und sein künstlerisches Gespür unter Beweis zu stellen. Er ist ein Oscar-Preisträger und wurde viermal für diese prestigeträchtige Auszeichnung nominiert. Welches sind Freemans beste Rollen? Die Antwort finden Sie unten.
„Die Verurteilten der Shawshank” (1994)
The Shawshank Sentence” ist ein Film, der in dieser Liste nicht fehlen darf. Seit Jahren gilt diese Verfilmung des Buches von Stephen King als einer der besten Filme seines Genres und als einer der besten Filme über Freundschaft hinter Gittern. Auf IMDb steht Frank Darabonts Film nach wie vor an der Spitze der Liste der besten Filme der Kinogeschichte (und übertrifft damit u. a. „Der Pate”, „Pulp Fiction” und „Forrest Gump”). Herausragende Leistungen werden von fast allen Hauptdarstellern erbracht, aus denen jedoch Freeman besonders hervorsticht. Für seine Leistung in diesem Film wurde er für einen Oscar und einen Golden Globe nominiert.
„Sieben” (1995)
Ein düsterer Thriller mit einem Plot aus brutalen Morden und einer detektivischen Untersuchung. Freeman in der Rolle eines zynischen alten Hasen und Brad Pitt als sein junger Polizeipartner. Was in der Theorie wie ein Drehbuch für eine Kriminalkomödie klingt, entpuppt sich in Wirklichkeit als einer der nihilistischsten Filme in David Finchers Schaffen (und das will wohl etwas heißen). Freeman und Pitt zeigen eine starke schauspielerische Chemie. Der erstgenannte Schauspieler verkörpert einen aufmerksamen, methodischen Polizisten, der vor allem in den spannungsgeladenen Szenen eine gute Figur macht.
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„Um jeden Preis” (2004)
Oscar-gekröntes Sportdrama über einen Boxtrainer im Ruhestand, der einem jungen Mädchen in einem Kampf um Prestige hilft.
Einer der größten Erfolge in Morgan Freemans Karriere kam mit Clint Eastwoods „Um jeden Preis”. Die beiden Männer hatten mehr als einmal die Gelegenheit, zusammenzuarbeiten, aber hier kamen sie wahrscheinlich am besten zusammen. Es ist ein faszinierendes Porträt einer Männerfreundschaft, und der sympathische und gutherzige Freeman ergänzt Eastwoods harte, etwas trockenhäutige Figur perfekt. Darüber hinaus tritt Freeman – wie in vielen seiner Filme – als Erzähler auf.
„Driving Miss Daisy” (1989)
Morgan Freeman in der Rolle eines schwarzen Chauffeurs für eine alte Frau jüdischer Abstammung (Jessica Tandy). Die namensgebende Mrs. Daisy steht dem angeheuerten Fahrer zunächst ablehnend gegenüber, getrieben von Rassismus. Mit der Zeit entwickelt sich zwischen den beiden eine gewisse Zuneigung. Freeman spielt seine Rolle in diesem Film subtil, geduldig und einfach klasse. Sein Charakter tut sein Bestes, um den Horizont seines Kunden zu erweitern, und Freeman gelingt es hervorragend, die Nuancen und die Komplexität der Rolle hervorzuheben. Es überrascht nicht, dass er für seine Leistung für einen Academy Award nominiert wurde.
„Unforgiven” (1992)
Oscar-prämierter Western mit Morgan Freeman im Cowboyhut – er spielt den ehemaligen Auftragskiller Ned Logan. Der Star wird auf der Leinwand von so bedeutenden Schauspielern wie Clint Eastwood und Gene Hackman begleitet, kommt aber aus diesem „Zusammenstoß” unbeschadet heraus. Ein schwächerer Schauspieler hätte sich in der Rolle des Logan schlechter geschlagen und wäre kaum mehr als ein Sidekick für die Hauptfiguren gewesen. Freeman hingegen schafft eine nuancierte Darstellung; sein Ned ist die Stimme der Vernunft in einer verrückten, gesetzlosen Welt.
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